Banner: Sierscheid Panorama von der Dümpelhardt Richtung Liers und Hönningen

 

Der Wanderweg rund um die Dümpelhardt


Von den vielen Wanderwegen, die sich um Sierscheid herum finden, ist der Panoramarundweg um die Dümpelhardt (426m) wohl der beliebteste. Denn er bietet einen Rundumblick in die umgebende Landschaft bis hin zur Nürburg, hat, je nach Tempo, eine Länge von ca. einer Stunde und ist eben und einfach zu gehen.

Der Name "Hardt" stammt vermutlich aus dem mittelniederdeutschen "hart" für "Bergwald, waldige Höhe, hoher Wald". In aktuellen Karten wird der Name mit "dt" am Ende geschrieben. Es findet sich aber ebenfalls die Schreibweise "Dümpelhard". Welche die im historischen Zusammenhang korrekte Form ist, bleibt unklar.

 

Foto Sierscheid Maternuskapelle

Maternuskapelle mit Heiligenschein

 

Maternus-Kapelle Sierscheid

Los geht es von einem kleinen Parkplatz oberhalb der Maternuskapelle.

 

Mit einem Blick zurück starten wir einen fotografischen Rundgang.

 

Wir gehen im Uhrzeigersinn und kommen an Wiesen und Feldern vorbei. Dahinter befindet sich das Lierser Tal und man sieht die gegenüber liegende Bergseite.

 

Wenn man sich umschaut, sieht man noch die letzten Häuser des Dorfs.

 

Von einem Stichweg aus kann man schon den "Gipfel" mit den markanten Sendemasten sehen.

 

Kommt man etwas weiter, öffnet sich vor einem das Ahrtal Richtung Dümpelfeld, das man allerdings nicht zu Gesicht bekommt. Vorher kann man einen Blick auf das nördlich gelegene Lind (450 m hoch gelegen) werfen.

 

Man sollte auch mal in den frühen Morgenstunden gehen, wenn im Hochsommer nach einem nächtlichen Gewitter die Täler voller Nebel stehen, während man selbst im Sonnenlicht steht.

 

Aber tagsüber ist es natürlich ebenfalls schön dort. Das tief unten gelegene Ahrtal und seine Orte bleibt den Blicken allerdings weitgehend verborgen. Statt dessen hat man beste Sicht auf die Höhenzüge oberhalb der Ahr und die entfernteren Höhen der Ahr-Eifel.

 

Manches Mal öffnet sich der Blick ins Tal und bietet immer neue Aussichten.

 

Wolke

Und manchmal sieht man hier auch seltsame Wolken.

 

Meist hat man den gut gepflegten Weg für sich alleine.

Die eine oder andere Bank lädt zum Verweilen ein.

 


Dieses Bild lässt sich durch Anklicken vergrößern.

Von hier aus hat man einen guten Fernblick über Niederadenau und die Ahr-Eifel in Richtung Nürburg. Das ist übrigens nicht das Ahrtal. Die Ahr, die hier aus westlicher Richtung aus Insul kommt, vereinigt sich in Dümpelfeld mit dem aus Niederadenau von Süden her kommenden Adenauer Bach und fließt danach in nordöstlicher Richtung weiter nach Altenahr.

 

Auch bei Hundebesitzern ist diese Strecke sehr beliebt.

 

Spätsommer in der Eifel

 

Blick ins Tal nach Insul

Das Tal Richtung Insul, das hier noch im Nebel verborgen ist.

 

Und ein Blick hinauf nach Reifferscheid (564m hoch), das ebenfalls schon in der Sonne liegt.

 

Besonders schön ist es hier oben, wenn das Tal und die etwas tiefer gelegenen Berghänge noch im Frühnebel liegen.

 

Insul ist zu sehen, während der Höhenzug weiter oben noch von Wolken zugedeckt ist.

 

Der gut ausgebaute Weg führt langsam wieder in Richtung Ausgangspunkt zurück.

 

 

Hier endet der Rundweg und man erreicht wieder den Ausgangspunkt.


Die Dümpelhardt aus der Ferne

Hier ein Blick von der anderen Seite des Ahrtals, der Teufelsley.

Das letzte Bild lässt sich durch Anklicken vergrößern.


Und ein Blick von dem höher gelegenen Reifferscheid an einem sonnigen Oktobermorgen

Blick auf die Dümpelhardt von Reiffersccheid
Die Dümpelhardt ist die kleine Insel, die ganz links aus dem Wolkenmeer ragt.

Blick auf die Dümpelhardt von Reiffersccheid


Und ganz zum Schluss noch ein Panorama von Lind aus gesehen, also ebenfalls von einer höheren Position aus gemacht. Das Panorama lässt sich durch Anklicken vergrößert aufrufen. In der großen Darstellung sieht man, wie Sierscheid und die Dümpelhardt sich in die umliegenden Berge fügen.


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© Gregor Jonas 2010/2011/2017
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